Rechner · Risikomanagement

Positionsgrößen-Rechner für DAX-Trader

Berechne in Sekunden, wie viele CFD-Lots oder Futures-Kontrakte du handeln darfst, damit ein Stop-Loss nie mehr als dein festgelegtes Risiko kostet. Für DAX-CFD, FDAX, FDXM, FDXS und eigene Punktwerte.

Empfohlene Positionsgröße
–
Risikobudget–
Stop-Abstand–
Tatsächliches Risiko–
Wert je Punkt–
CRV–
Möglicher Gewinn–

Was ist die Positionsgröße?

Die Positionsgröße legt fest, mit wie vielen Einheiten du einen Trade eröffnest – im DAX also wie viele CFD-Lots oder Futures-Kontrakte. Sie ist der wichtigste Hebel im Risikomanagement: Nicht der Einstieg entscheidet, ob ein Konto eine Verlustserie übersteht, sondern wie viel pro Trade auf dem Spiel steht. Wer bei jedem Trade dieselbe Stückzahl handelt, riskiert bei einem weiten Stop plötzlich das Dreifache wie bei einem engen. Mit einer berechneten Positionsgröße bleibt der Verlust im Stop-Fall dagegen immer gleich – zum Beispiel 1 % des Kontos.

Die Formel

Positionsgröße = Risiko in € ÷ (Stop-Abstand in Punkten × Punktwert)

Das Risiko in Euro ergibt sich aus Kontogröße × Risiko in Prozent. Der Stop-Abstand ist die Differenz zwischen Einstieg und Stop-Loss. Der Punktwert hängt vom Instrument ab: Beim DAX-CFD bewegt ein Lot meist 1 € pro Punkt (prüfe das bei deinem Broker, manche nutzen 25 € je Lot), der FDAX 25 €, der Mini-DAX FDXM 5 € und der Micro-DAX FDXS 1 € pro Punkt. Das Ergebnis wird immer abgerundet, damit du dein Risiko nie überschreitest.

Rechenbeispiel aus dem DAX

Dein Konto hat 10.000 €, du riskierst 1 % pro Trade, also 100 €. Du willst bei 24.000 Punkten long gehen, der Stop liegt unter dem letzten 5-Minuten-Tief bei 23.980 – das sind 20 Punkte. Beim DAX-CFD mit 1 € pro Punkt ergibt sich: 100 ÷ (20 × 1) = 5 Lots. Wird der Stop getroffen, verlierst du genau 100 €. Mit dem FDAX wären es 100 ÷ (20 × 25) = 0,2 Kontrakte – das ist nicht handelbar, die kleinste Einheit ist 1 Kontrakt. Hier zeigt sich, warum Mini- und Micro-Futures oder CFDs für kleinere Konten sinnvoll sind: Mit dem FDXS könntest du 5 Kontrakte handeln. Setzt du dein Ziel bei 24.040, liegt das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) bei 2:1 – du riskierst 100 €, um 200 € zu gewinnen.

Wie viel Risiko pro Trade ist sinnvoll?

Viele erfahrene Trader riskieren 0,5 bis 2 % pro Trade. In meiner eigenen DAX-Challenge arbeite ich mit festen 0,5 %. Der Grund ist Mathematik: Nach zehn Verlusten in Folge bist du mit 1 % Risiko rund 9,6 % im Minus, mit 5 % aber schon rund 40 % – und brauchst dann über 66 % Gewinn, nur um wieder bei null zu stehen. Kleine, konstante Risiken halten dich lange genug im Spiel, damit sich ein positiver Erwartungswert überhaupt zeigen kann.

Häufige Fragen

Muss ich Spread und Gebühren einrechnen?

Ja, idealerweise. Addiere den Spread zum Stop-Abstand oder reduziere dein Risiko leicht, damit Kosten und Slippage dein Budget nicht sprengen.

Warum wird die Positionsgröße abgerundet?

Aufrunden würde dein Risiko über den festgelegten Betrag erhöhen. Abrunden hält den Verlust im Stop-Fall immer unter deinem Limit.

Was bedeutet der Punktwert?

Der Punktwert ist der Betrag in Euro, den eine Einheit gewinnt oder verliert, wenn sich der DAX um einen Punkt bewegt – z. B. 25 € beim FDAX.

Funktioniert der Rechner auch für andere Märkte?

Ja. Wähle „Eigener Punktwert“ und trage den Wert pro Punkt und die kleinste handelbare Einheit deines Instruments ein, etwa für Nasdaq, Gold oder Forex.

Hinweis: Dieser Rechner dient nur der Information und ersetzt keine Anlageberatung. CFDs und Futures sind gehebelte Produkte mit hohem Verlustrisiko. Prüfe Kontraktgrößen, Margin und Kosten immer bei deinem Broker.

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Risikohinweis: CFDs und Futures sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko durch Hebelwirkung. Alle Inhalte dienen ausschließlich Bildungs- und Dokumentationszwecken und sind keine Anlageberatung.

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